Mein Name ist Esther Alberti. 1985 in Aachen geboren, lebe ich nun seit über 2 Jahren in Leipzig.
Schon immer hatte meine Familie Tiere, Hunde, Katzen, Kaninchen und Meerschweinchen gehörten seit jeher zu unserem Familienglück. Als Kind wurde ich dann von meiner Großmama im Reitverein angemeldet und von da an war klar: Esther findet man im Stall!
Einige Zeit später schenkte mein Vater mir Stella, einen Labrador-Mix-Welpen zum Geburtstag. (Ich weiß, man verschenkt keine Tiere. Weder zu Weihnachten, noch zum Geburtstag. Doch es bestand nie die Gefahr, dass ich das Interesse an meiner Hündin verlieren könnte. Wir waren sofort die besten Freunde und unzertrennlich!)

Ein paar Jahre später geschah dann, was mir klar machte, dass ich im tiermedizinischen Bereich arbeiten will. Stella wurde durch einen Unfall trächtig. Als es nun deutlich auf die Geburt zuging, bekam die Hündin Wehen. Es ging jedoch nichts vorwärts, es ging ihr immer schlechter. Also fuhren wir sofort zu unserem Tierarzt. Er röntgte sie (warum auch immer?!), es lag wohl ein Welpe im Geburtskanal, alles ok. Wie unwissend und leichtgläubig man doch manchmal als Laie ist!! Also wurde Stella ein wehenförderndes Mittel gespritzt und wir wurden nach Hause geschickt. Doch meiner Hündin ging es immer schlechter! Die Anstrengungen waren eindeutig zuviel für sie. Also packten meine Mutter und ich sie wieder ein und fuhren sofort zur Tierklinik. Hier wurde endlich ein Ultraschall gemacht, bei dem man sehen konnte, dass der Welpe im Geburtskanal nicht mehr lebte. Es wurde ein Kaiserschnitt durchgeführt, um Stella und die anderen Welpen zu retten. Wären wir etwas später in die Klinik gekommen, wäre es sicher zu spät für meinen geliebten Hund und ihre ungeborenen Welpen gewesen. Das wehenfördernde Mittel des ersten Tierarztes hatte die Situation zusätzlich dramatisiert. Hier wurde mir also das erste Mal bewusst, dass ich das besser machen möchte!
Zur alternativen Tiermedizin kam ich dann durch eine Freundin. Sie nahm mich mit zu einer Probevorlesung der Akademie für Tiernaturheilkunde. Ich war so begeistert von der neuen Möglichkeit, dass ich mich sofort für das Studium zum Tierheilpraktiker einschrieb. Und der Erfolg gibt mir bis heute recht. Nie habe ich diese Entscheidung bereut!