“Wenn die Menschen das ‘Unkraut’ nicht nur ausreißen, sondern einfach aufessen würden, wären sie es nicht nur los, sondern würden auch noch gesund.” Johann Künzle, Wegbereiter der modernen Phytotherapie.

Dieser Satz trifft nicht nur auf den Menschen, sondern auch auf unsere Haustiere zu. Es muss nicht immer gleich der Griff zu Antibiotikum, Kortison und Co. sein, oftmals ist die Kraft der Natur ausreichend, um unseren Vierbeinern zu helfen.

Was ist die Pflanzenheilkunde?

Die Kunst, mithilfe von Pflanzen zu heilen, ist so alt, wie die Menschheit selbst. Sie bildet einen wichtigen Teil der Naturheilkunde. Aus der sogenannten Phytotherapie sind die heutigen Medikamente entstanden, die man so kennt. Betrachtet man beispielsweise die chemische Strukturformel der Acetylsalicylsäure, dem Wirkstoff, der im Handelspräparat Aspirin  verwendet wird, kann man sehen, dass sie sich von der Strukturformel der Weidenrinde, lateinisch Cortex Salicis, kaum unterscheidet.

Ist Phytotherapie wirksam?

Jeder hat wahrscheinlich schon gehört, welche Auswirkungen das Rauschgift Heroin auf den menschlichen Organismus hat. Niemand würde hier wohl sagen, es sei unwirksam oder ungefährlich. Und das, obwohl Heroin aus einer Pflanze, nämlich dem Schlafmohn, hergestellt wird. Dieses Beispiel verdeutlicht, dass Pflanzen keineswegs unwirksam oder harmlos sind. Viele von ihnen sind stark wirksam und haben hohe Nebenwirkungen, wenn man sie falsch anwendet oder überdosiert, weshalb es wichtig ist, sich mit den Wirkungsweisen der pflanzlichen Inhaltsstoffe gut aus zu kennen. Gern beraten wir Sie in unserer Praxis zu allen Fragen über die Pflanzenheilkunde.

 

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